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Albertstadt

Albertstadt im Stadtspiel Dresden (Vorderseite) Offiziersschule des Heeres
in Stauffenbergs Tradition

Konversion. Nach 1866 verdoppelte sich die Stärke der sächsischen Armee. Um die Mannschaften unterzubringen, entstand entlang der heutigen Stauffenberg-Allee die nach dem Kronprinzen benannte Albertstadt. Mit eigener Infrastruktur und Rüstungsindustrie beherbergte sie bis zu 20.000 Soldaten und war eine der größten Garnisonsstädte Deutschlands. Nicht zufällig hatten hier die Verschwörer des Stauffenberg- Attentats ihre Wurzeln. Nach 1945 vor allem von den Russen, aber auch von der NVA ruiniert, zogen 1998 die Offiziersschule des Heeres und andere Dienststellen der Bundeswehr an ihren traditionellen Platz an der Marienallee. Die übrigen Flächen wurden umgenutzt. Die Heeresbäckerei ist heute ein Gaststätte, umgeben von Geschäften und im benachbarten Speicher arbeitet das Stadtarchiv. Der MDR sitzt in der König- Johann-Kaserne, die Kaiser-Grenadier-Kaserne beherbergt die Landesdirektion und das Finanzamt, während andere Kasernen zu Büros oder Wohnungen umgebaut wurden oder noch darauf warten. Im Soldatenheim sitzt das Goethe- Institut. Das einstige Industriegelände ist heute ein Gewerbegebiet mit einem Dutzend Party- Klubs. Und alle böse Buben Dresdens landen irgendwann im neuen Knast am Hammerweg.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Ganisonsstadt Rüstungsindustrie Heeresbäckerei MDR Party- Klubs

 

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